Verzwicktes Glück

 

AutorInnen/ FilmemacherInnen: Katharina Hacker, Răzvan Rădulescu

Moderation: Rosie Goldsmith

Das Gespräch fand am 22. November 2018 im Kino im Kesselhaus Krems statt (Europäische Literaturtage 2018).


Katharina Hacker und Răzvan Rădulescu sind beide prägende Stilisten. Auf den ersten Blick konnten ihre Ansätze nicht verschiedener sein. Wahrend Rădulescu gerne von der Einfachheit des Erzählens im Film spricht, betont Hacker ihre Wertschatzung für komplexe Erzählräume im Roman, die den Gedanken und Empfindungen die Gelegenheit geben, sich in verschiedene Richtung zu bewegen. Wie verhalt es sich mit diesem Gegensatz eines klaren und eines komplexen Narratives? Verlangen

Literatur und Film einen grundsätzlich verschiedenen Zugang zu dieser Frage?

 

In Katharina Hackers verfilmtem Roman Die Habenichtse geht es um Liebe und Gewalt, um private Tristesse ebenso wie um den Schock, der 2001 nach den Anschlagen auf das World Trade Center die westlichen Gesellschaften traf. Der Roman handelt von einer Beziehungsgeschichte in London, in der Fragen um Liebe, Anerkennung und Sinn des Lebens parallel zu jenen um Krieg und Frieden gestellt werden.

 

Der Film Tuesday After Christmas, zu dem Răzvan Rădulescu gemeinsam mit Alexandru Baciu und dem Regisseur Radu Muntean das Drehbuch schrieb, handelt von Liebe und Verantwortung. Ein verheirateter Banker in Bukarest führt ein scheinbar lockeres Doppelleben, bis sich seine Ehefrau und seine Geliebte zufällig treffen. Im Zentrum des Films steht das Nachdenken über Alleinsein und Einsamkeit.

 

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Katharina Hacker

Katharina Hacker, geb. 1967, ist eine deutsche Schriftstellerin und Übersetzerin aus dem Hebräischen. Ihr Roman Die Habenichtse wurde 2006 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet und 2016 unter der Regie von Florian Hoffmeister verfilmt.
»Hackers Themen sind philosophischer, religiöser und politischer Natur, doch die leichte, unaufdringliche Poesie ihres Erzählens durchtränkt alles Schwere.«
CARSTEN HUECK, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

Katharina Hacker, geb. 1967, ist eine deutsche Schriftstellerin und Übersetzerin aus dem Hebräischen. Ihr Roman Die Habenichtse wurde 2006 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet und 2016 unter der Regie von Florian Hoffmeister verfilmt.
»Hackers Themen sind philosophischer, religiöser und politischer Natur, doch die leichte, unaufdringliche Poesie ihres Erzählens durchtränkt alles Schwere.«
CARSTEN HUECK, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

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